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Tag 1, Dienstag Erongo Massif
Unsere Strecke
führt uns gen Norden
zu dem größten vulkanischen ‘Skelett’ der Erde, das
gewaltige Erongogebirge. Dieses Gebiet wurde
früher von unzähligen Naturvölkern
bewohnt, da die vulkanische Erde unheimlich fruchtbar ist, und der
Pflanzenbewuchs eine Vielfalt an Tieren anzog. Unsere
Lodge, die im sich im Krater des uralten
Vulkans befindet, liegt in greifbarer Nähe zu den Felsgravuren,
die diese
Naturvölker hinterlassen haben. Kudus, Paviane und Klippspringer
leben zwischen
den riesigen Granitfelsen, die auch von Rosenpapageien als
Brutstätte benutzt
werden.
Ai Aiba The Rock
Painting Lodge: ca 300 km
Tag 2, Mittwoch Damaraland
Heute morgen fahren wir
ins
Damaraland, ein Gebiet, das durch überwältigende
Bergformationen und
Trockenflüsse gekennzeichnet wird, die westlich zum Atlantischen
Ozean winden. Wir
fahren am Brandberg, der höchste Berg Namibias vorbei, der mit
einer höhe von
2579 Metern schon von weitem zu sehen ist, bevor wir bei dem
grösstem
“open-air” Museum der Welt anhalten! Twyfelfontein ist für seine
über 2500
verschiedenen Felsgravuren bekannt, die vor sechstausend Jahren von
Buschmännern hier hinterlassen worden sind. Unsere
Lodge liegt am Rande des Kaokoveldes, ein
Gebiet, in dem der Wüstenelefant und das Spitzmaulnashorn zu
finden sind.
Kavita Lion Lodge: ca
540 km

Tag 3 + 4, Donnerstag +
Freitag Epupa, Kaokoveld
Wir fahren westlich des
Etoscha
Nationalparks nach Norden in das Kaokoveld. Dieses 49’000
Quadratkilometer große Gebiet besteht
aus unberührter, purer Natur, wo sich die Ovahimba
Bevölkerung vor hunderten
von Jahren niedergelassen hat. In diesem Gebiet sind noch heute viele
kleine
Dörfer dieses Nomadenvolkes zu finden; der kräftige
Körperbau der Männer
errinnert so manchen an die Massaikrieger des östlichen Afrikas. Die wabenförmigen
Hütten stehen öfters verlassen in der
Umgebung, da die Ovahimbas stets nach neuer Weide für ihre Rinder
Ausschau
halten und erst an einem späteren Zeitpunkt in das Dorf
zurückkehren. Wir
nutzen die Gelegenheit und besuchen unter der Leitung eines
einheimischen
Führers eines der bewohnten Dörfer, um mehr über diese
Naturmenschen zu
erfahren. Am Abend wohnen wir in einer Lodge am Ufer des Kuneneflusses,
dort wo
die Epupa Wasserfälle 35 Meter in die Tiefe stürzen!
Epupa Camp: ca 370 km
Tag 5, Samstag Kaokoveld
Auf unserer Reise ins
westliche Teil
des Kaokoveldes, stossen wir immer wieder auf kleine Dörfer und
Gruppen der
Ovahimba. Wir merken, daß es auf der Welt wirklich kaum noch
Menschen gibt, die
noch heute nach ihren alten Traditionen und Regeln leben, so wie es
ihre
Vorväter schon vor tausenden Jahren getan haben. Wilde
Tiere, die dem Einfluss der Menschheit verschont
geblieben sind, gehen ungestört ihrem täglichen Rhytmus nach.
Derweil fahren
wir zu unserer nächsten Lodge, die sich wieder am Ufer des
wunderschönen
Kuneneflusses befindet, und uns unvergessliche Vogelbeobachtungen
bietet.
Kunene River Lodge: ca
185 km
Tag 6, Sonntag Oshana Region
Die Reise geht von hier
aus weiter nach Osten in das sogenannte
Owamboland. Owambo ist ein Sammelbegriff für eine Vielzahl von
Volksgruppen,
die im zentralen Norden Namibias und im Süden Angolas leben. Diese
Gruppen
wanderten einst von den großen Seen in Ostafrika ein und
ließen sich in der
Region zwischen den Kunene und Kavango Flüssen nieder. Die Owambo
bilden die
größte Sprachgruppe des Landes und sie machen knapp 51% der
Bevölkerung
Namibias aus.
Die meisten Owambo leben
noch heute
als Subsistenzbauern und ernähren sich von der Feldarbeit und der
Haltung von
Rindern und Ziegen. Auf unserer Fahrt besuchen wir den Olushanda Damm,
große
Baobab Bäume, deutsche und britische Kriegsgräber, das
Ongulumbashe Monument
und die Residenz eines traditionellen Königs. Unsere Lodge liegt
in der
quirligen Stadt Oshakati, wo es auch einen offenen Markt und viele
“cuca Shops”
(einheimische Bars) mit ausgefallenen Namen gibt.
Oshakati Country Lodge:
ca
180 km

Tag 7+8, Montag +
Dienstag Namutoni Rastlager
Wir
besuchen das Nakambale Haus, die
erste finnische Missionsstation im Norden Namibias. Hier
können wir auch den Nachbau einer Ndonga Wohnstätte besuchen,
wo wir viel über
das traditionelle Leben der Ovambo vor Ort erfahren und auch
traditionelles
Essen kosten können. Wir verlassen dann das Owamboland und fahren
von Norden
durch das König Nehale Tor in den berühmten Etosha
Nationalpark hinein. Der
Etosha Nationalpark, der für seine einzigartigen
Wildbeobachtungsmöglichkeiten
bekannt ist, bekam seinen Namen durch die riesige Etosha Salzpfanne,
die einen
großen Teil des Parks ausmacht. Wir verbringen unsere Zeit mit
ausgedehnten
Wildbeobachtungsfahrten im Park. Abends haben wir die Gelgenheit, Tiere
aus der
Nähe zu beobachten, die zum Trinken an die beleuchtete
Wasserstelle beim
Rastlager kommen.
Namutoni Rastlager: ca
245 km
Tag 9, Mittwoch Okavango Region
Über die Minenstadt
Tsumeb geht es
heute Richtung Norden ins Kavangogebiet. Dieses Gebiet, das im Osten
mit dem
Kaprivizipfel angrenzt, bekommt seinen Namen von dem Okavango Fluss,
eine
natürliche Grenze zu Angola. Die altsessigen Bewohner dieses
herrlichen Landes
sind ausgezeichnete Holzschnitzer; dieses sonst traditionelle Handwerk
macht
heute den wichtigsten Wirtschaftsfaktor dieser Region aus, und erfreut
so
manchen Touristen mit seiner einmaligen Charme. Bei den freundlichen
Händlern
wird an manchen Stellen angehalten, um mehr über diese Kunst zu
erfahren, und
vielleicht auch ein kleines Geschenk für Daheim zu erwerben. Auf
unserer Lodge,
die am Okavango Fluss liegt, werden wir eine traumhafte Bootsrundfahrt
geniessen.
Vom Boot aus können wir dann auch herrlich den Fischern zuschauen,
wie sie mit
Räusen ihr Abendbrot fangen.
N’Kwazi Lodge / oder
ähnlich: ca 455 km
Tag 10 + 11, Donnerstag und Freitag Caprivi
Streifen
Wir fahren nach Osten in
den Caprivi
Streifen hinein und damit weiter in den vegetations- und tierreichsten
Teil
Namibias. Wir erreichen den Mudumu Nationalpark im Ostteil des Caprivi,
der von
Norden nach Botswana hineinragt. Im Westen wird der Park vom Kwando
Fluss
begrenzt. Auf den großen Überschwemmungsgebieten des Kwando
kann man vor dem
Einsetzen der Regenfälle im afrikansichen Sommer riesige Herden
Elefanten,
Büffel und anderer Wildarten beobachten. Wir besuchen auch ein
Museumsdorf, wo
wir viel über die Geschichte und traditionelle Lebensweise der
Menschen im
Caprivi lernen können. Außerdem unternehmen wir ausgedehnte
Wildbeobachtungsfahrten mit dem Fahrzeug.
Namushasha Lodge: ca
420 km
Tag 12, Samstag Ende der Reise
in Kasane
Wir fahren durch Kiaat
Wäler und
vorbei an kleinen Dörfern bis Katima Mulilo, der
nordöstlichsten Stadt
Namibias, die am mächtigen Zambezi Fluss liegt. Von hier aus
fahren wir über
die Grenze nach Botswana, wo die Reise in Kasane endet.
Entfernung: ca 260 km
Sie können ab
Kasane diverse
Verlängerungsaufenthalte anschießen, z.B.:
- Aufenthalt
in Botswana im Chobe
Nationalpark
- Transfer
zu den Viktoria Fällen in
Zimbabwe
- Transfer
in das Okavango Delta
- Rückreise
nach Namibia mit der Reise: "Traumhafte Tierwelt"
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